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Jan11

Die betriebliche Ausbildung in Zeiten der Corona Pandemie

Categories // Industriekaufleute

Während der letzten 2 Jahre hat sich in unserem Alltag durch das Coronavirus viel verändert, auch
in der betrieblichen Ausbildung bei der Gerhard Rösch GmbH.
Allerdings waren diese Veränderungen nicht nur geprägt von Einschränkungen und Regelungen für
den Arbeitsplatz, sondern haben auch viele Chancen mit sich gebracht: Aufgabe von Arbeitgebern
während der Pandemie ist es, dafür zu sorgen, dass betriebliche Kontakte reduziert werden. Die
gleichzeitige Nutzung von Räumen soll minimiert werden. Hierfür ist sogar eine Homeoffice Pflicht
für Beschäftigte eingeführt worden, deren Arbeit von Zuhause möglich ist.

Bei uns im Unternehmen haben auch Azubis bereits die Möglichkeit von Zuhause aus zu arbeiten.
Das bereitet uns optimal auf unser zukünftiges Arbeitsleben vor, aus dem mobiles Arbeiten nicht
mehr weg zu denken sein wird. Im Homeoffice steht man plötzlich vor ganz neuen Fragestellungen:
Wo richte ich mir meinen Arbeitsplatz ein, um am wenigsten gestört zu werden?
Wie teile ich mir eigenständig meine Zeit ein? Schaffe ich es, auch in Jogginghose produktiv zu
arbeiten?

Für mich stellt vor allem die Technik ab und zu eine Herausforderung dar.
Denn um optimal vernetzt zu bleiben, nutzen wir viele neue Software Programme. Zu Beginn
eines Arbeitstags im Homeoffice logge ich mich über eine VPN Verbindung auf dem Firmenserver
ein und kann so auf dort gespeicherte Dateien und Programme zugreifen. Außerdem kann ich
meine Kollegen und Kolleginnen jederzeit telefonisch über eine App auf meinen Laptop oder per
Kurznachricht über Microsoft Teams erreichen. Vorausgesetzt es funktioniert alles so wie es soll...
Falls nicht, frage ich nach Hilfe.
Wenig später greift dann meistens ein Kollege aus der IT-Abteilung über Teamviewer auf meinem
Laptop zu und löst das Problem.
Trotz kleiner Hindernisse bringt die Digitalisierung viele Vorteile mit sich. Über die neu
eingeführten Kommunikationswege schafft man es gut miteinander in Kontakt zu bleiben: Die
Personalabteilung veröffentlicht oft
Online Umfragen zu verschiedensten Themen, es finden digitale
Infoveranstaltungen mit der Geschäftsführung statt und im Azubichat bringt man sich mit dem ein
oder anderen GIF zum schmunzeln.

Trotz gelegentlichem Homeoffice dürfen die Azubis auch normal in den Betrieb kommen und
Einblicke in alle Abteilungen erhalten. Die betriebliche Ausbildung ist also weiterhin sehr gut möglich.

Nelly Ludwig - Auszubildende Industriekauffrau

Nov17

Die Abschlussprüfung der Industriekaufleute

Während einer Ausbildung zur Industriekauffrau durchläuft man viele verschiedene kaufmännische Abteilungen im Unternehmen, so lernt man den betrieblichen Ablauf vom Einkauf, über die Produktionsplanung, bis hin zum Verkauf kennen. Zusätzlich bekommt man Einblicke in unterstützende Abteilungen, wie zum Beispiel die Finanzbuchhaltung oder das Personalwesen. Gegen Ende der Ausbildung entscheidet man sich dann für ein persönliches Einsatzgebiet, in dem man das letzte halbe Jahr seiner Ausbildungszeit im Unternehmen verbringt. Idealerweise ist das dann auch der Bereich, in dem man später weiterhin arbeiten wird.

Einige Monate vor Ausbildungsende schreibt man, innerhalb einer Woche, die schriftlichen Abschlussprüfungen in der Berufsschule. Man wird in den Prüfungsfächern Geschäftsprozesse, Steuerung- und Kontrolle, Wirtschafts- und Sozialkunde, Deutsch und Gemeinschaftskunde geprüft.

Im Anschluss an die schriftlichen Prüfungen folgt noch eine mündliche Prüfung vor der IHK. Bei dieser stellt man einen Prozess oder ein Projekt vor, dass man in seinem Einsatzgebiet durchgeführt hat. In meinem Fall war ich im Personalwesen eingesetzt und habe einen Gesundheitstag organisiert. Zunächst beantragt man das Projekt und schickt einen 5-seitigen Bericht über den Ablauf und die notwendigen Arbeitsschritte an die IHK. Dieser sogenannte “Report“ dient dem Prüfungsausschuss als Vorbereitung auf die Präsentation. Diese hält man ein paar Wochen später und bekommt im Anschluss daran noch ein paar Fragen zum Einsatzgebiet gestellt. Kurz nach der mündlichen Prüfung wird einem dann mitgeteilt, ob man bestanden hat. Mit Bestehen der Prüfung ist das Ausbildungsverhältnis dann offiziell beendet.
Mär18

Gesundheitstage

Ein erfolgreicher (Gesundheits-)Tag! Uns ist die Gesundheit unserer Kollegen besonders wichtig. Neben täglich frischem Obst, leckeren Smoothies, heißem Tee und einem gesunden und abwechslungsreichen Menü in unserer Kantine, wurde das ganze Angebot mit dem Gesundheitstag am 11.02.2020 abgerundet.

In Kooperation mit der Techniker Krankenkasse haben wir uns überlegt, wie wir diesen Tag so erfolgreich wie möglich umsetzen können und möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen die Möglichkeit haben teilzunehmen. Für den gesamten Tag wurde ein Raum in unserem Unternehmen reserviert, in dem wir gemeinsam mit dem Personaltrainer Oliver Tiedjens präventive Fitnessübungen durchgeführt haben. Ein Termin hat zudem zur Schichtübergabe direkt in der Produktion stattgefunden. Es wurden Fitnessbänder mit unserem eigenen „RöschFit“ – Logo zur Verfügung gestellt und an jeden Mitarbeiter verteilt. In Gruppen durften wir jeweils zur vollen und halben Stunde an den Kursen teilnehmen. Zusätzlich gab es noch die Möglichkeit mit Hilfe einer individuellen Symmetrie- und Rotationsanalyse seine Haltung am Arbeitsplatz überprüfen zu lassen, sodass mögliche Fehlbelastungen aufgedeckt und korrigiert werden konnten. Im Anschluss gab es zur Erfrischung frische Smoothies und Obst. Jeder Teilnehmer durfte das Fitnessband und einen von uns erstellten Flyer, auf denen die Übungen abgebildet und beschrieben sind, mitnehmen um die Übungen in der Arbeitsalltag zu integrieren oder Zuhause durchzuführen. Damit unsere Kollegen aus dem zweiten Werk ebenfalls die Möglichkeit haben, das Angebot war zunehmen, wurde der Gesundheitstag am 17.02.2020 in der Wirkerei wiederholt.

Da wir so ein gutes Feedback erhalten haben, möchten wir künftig Bewegung in unseren täglichen Arbeitstag integrieren. Die Gesundheitstage werden von nun an regelmäßig stattfinden und es wird wöchentlich eine „Übung der Woche“ mit unseren Kollegen geteilt. Diese können sie mit unserem Fitnessband täglich an ihrem Arbeitsplatz durchführen. Das war ein bewegender Tag für unser Unternehmen! ;)

Feb25

Ausbildungsberufe

Categories // Allgemein

Die Gerhard Rösch GmbH bietet vielerlei Möglichkeiten einen Beruf zu erlernen. Neben kaufmännischen Ausbildungsberufen bilden wir auch gewerbliche Berufe aus.

Kaufmännische Ausbildungsberufe:
  • Industriekaufmann (m/w/d)
  • Informatikkaufmann (m/w/d)

Gewerbliche Ausbildungsberufe:
  • Produktionsmechaniker (m/w/d)
  • Produktveredler (m/w/d)
  • Industriemechaniker (m/w/d)
  • Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

Mein Name ist Mert Zeybekoglu und ich bin Ausbildungsbotschafter bei der Gerhard Rösch GmbH. Seit 01.09.2017 mache ich selbst die Ausbildung zum Industriekaufmann, welche ich voraussichtlich am 23.01.2020 beenden werde. Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung, werde ich bei der Tochterfirma Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG als Account Manager im Vertrieb für die Betreuung und Akquisition von Kunden zuständig sein.
Während meiner Ausbildungszeit habe ich viele verschiedene Abteilungen durchlaufen und konnte so Einblicke in die Abläufe der gesamten Firma erhalten. Zu meinen Aufgaben als Auszubildender zum Industriekaufmann gehörten unter anderem die Planung von Durchlaufzeiten und die Erstellung von Auftragsbegleitpapieren, Unterstützung im Rahmen der Personalbeschaffung und -marketing, Kundenbetreuung, Auftragserstellung und -abwicklung oder auch die Durchführung von Kostenrechnungen.
Durch die mir übertragenen Aufgaben, konnte ich meine eigenen Fähigkeiten, sei es im logischen Denken, strukturiertem Vorgehen, Erkennen von Zusammenhängen oder Kenntnisse in verschiedenen ERP-Systemen und Programmen ständig erweitern und auf die Probe stellen. Durch die Ausbildung habe ich mich sowohl in meinem Privatleben als auch in meinem Geschäftsleben weiterentwickelt und positive Veränderungen wahrgenommen.

Jan17

GATEX

Zu meiner Ausbildung zur Textillaborantin lerne ich den Umgang mit verschiedenen Fasern und Stoffen sowie deren Eigenschaften. Viele Prüfungen, wie die Bestimmung des Gewichtes, der Dicke, des pH Wertes, der Biegesteifigkeit von Textilien und viele mehr sind in unserem Labor möglich. Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere Prüfungen, wie die Bestimmung der Art und Menge von Fasern eines Stoffes, welche in diesem Umfang nicht vor Ort bei Rökona durchgeführt werden oder werden können. Um diese dennoch kennen zu lernen, haben wir die Möglichkeit die GATEX
Gemeinschaftsausbildungsstätte Textil in Bad Säckingen als außerschulische Ausbildungsstätte zu besuchen.
Wir machen dort in Kleingruppen oder unter Einzelbetreuung Aufgaben um die neu gelernten Fähigkeiten anzuwenden und zu festigen. Es gibt eine Vielzahl an Prüfgeräten, Chemikalien, Stoffen und
Maschinen, die wir kennenlernen und den Umgang mit ihnen erlernen können und so eine bessere berufliche Handlungsfähigkeit erhalten.

Esra Contur – Auszubildende zur Textillaborantin

Jul25

Techtextil 2019

Die Techtextil ist die Leitmesse für technische Textilien in Frankfurt am Main und zeigt technische Textilien für Architektur, Automobilindustrie, Bau, Bekleidung, Gefahrenschutz, Luft- und Raumfahrt, Medizin, Möbelindustrie und Sport. Unter zahlreichen internationalen Ausstellern befanden auch wir uns als Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG darunter. Auf die Messe, die alle zwei Jahre stattfindet, konnten wir Auszubildenden als Messebegleitung mitgehen und uns ein Bild davon verschaffen. Zu unseren Aufgaben gehörte es, den Stand ordentlich und organisiert zu halten, den Gästen Getränke und Snacks anzubieten und vor allem aber Spaß zu haben. Der Umgang mit den Kollegen war zwar ausgelassen, aber auch professionell, denn wir hatten stets Kontakt mit unseren Kunden, die unseren Stand besuchten. Die Messe war voll von begeisterten Besuchern und unvergesslichen Eindrücken.

Jul16

Neue Sitze für das Schulungssegelflugzeug des Flugsportvereins Tübingen e.V.

Neben den textilen Lösungen in den Bereichen Medizin, Schutz- und Arbeitsbekleidung, Industrie und Automobil hat unser Auszubildender Erik Ruff gezeigt, dass die Produkte der Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG auch im Bereich der Flugzeugausstattung eingesetzt werden können.

Für das fast 30 Jahre alte Schulungssegelflugzeug des Flugsportvereins Tübingen e.V. hat er im Zuge eines Azubiprojektes aus strapazierbarem Stoff, der eigentlich für Kindersitze im Automobilbereich verwendet wird, neue Sitzbezüge angefertigt.

Der Doppelsitzer wird hauptsächlich in der Ausbildung junger Nachwuchspiloten eingesetzt und wir freuen uns, dass wir den Verein damit unterstützen konnten.

Jul31

Azubi – Projekte

Categories // Industriekaufleute

In unserem Betrieb haben wir die Möglichkeit eigene Ideen miteinzubringen und Projekte zu starten, die uns ein Stück weiterbringen. Wir Azubis wollten für alle die sich für unsre Ausbildungsstellen interessieren einen besseren Einblick in unsere Berufe und Räumlichkeiten schaffen. Wir wollten Transparenz schaffen, die es den Interessierten ermöglicht zu sehen, wie unsere Produktionsräume überhaupt aussehen. Deshalb haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir das am besten umsetzen und uns war schnell klar, es soll ein 360 Grad Projekt werden!

Am Anfang stellte sich uns die Frage, bei welchem Ausbildungsberuf ist es am schwierigsten sich darunter etwas vorzustellen? Zur Wahl standen die gewerblichen Ausbildungsberufe zum Produktionsmechaniker und zum Produktveredler. Nachdem wir uns über die jeweiligen Stellen schlau gemacht hatten, haben wir uns dann schließlich für den Produktveredler entschieden.

Die nächste Frage war, soll es ein 360° Video oder Bild werden? Anfangs wollten wir unbedingt ein 360° Video, das stellte sich jedoch als Herausforderung heraus und war um einiges kostspieliger. Wir haben uns nach Alternativen umgesehen und uns gleichzeitig über die Möglichkeiten von 360° Bildern informiert. Nach und nach tendierten wir alle zum Bild. Einerseits weil es günstiger ist und die Umsetzung uns attraktiver erschien.

Nun sind wir an den Arbeiten zu einem Rundumbild (360°) dran, wir haben uns schon das entsprechende Equipment besorgt und freuen uns, das Projekt fertigzustellen und auf Messen und eventuell unserer Homepage zu präsentieren!



David (Industriekaufmann)
Mert (Industriekaufmann)
Esra (Textillaborantin)
Jan25

Ausbildung im PTL

Categories // Textillaboranten

Ausbildung im PTL Ein zweiwöchiges Praktikum im physikalisch-technischen Labor hat mir bei meiner Entscheidung zu einer Ausbildung zur Textillaborantin sehr geholfen. Schon zu Beginn konnte ich eigenständig Prüfungen, wie beispielsweise das Messen von Gewicht, Dicke und Reibechtheit, durchführen. Ich konnte mir ein Bild von der Firma und den Arbeitsabläufen machen und nachdem meine Ausbildung startete, auch einen Firmenrundgang, durch den ich besser verstanden habe, welche Prozesse die Textilien durchlaufen, bis sie bei uns im Labor ankommen und wie es danach weiter geht. Wir im PTL sind dafür zuständig, die Beständigkeit der Textilien zu testen, zum Beispiel wie sie sich bei Feuer, Hitze oder Dehnung verhalten. Bevor die Ware freigegeben und zum Kunden geschickt werden kann, muss sie von uns geprüft werden. Es ist jetzt schon ein halbes Jahr vergangen, seitdem ich freundlich im Team aufgenommen wurde. Jeden Tag merke ich aufs Neue, wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn genug Beschäftigung da ist. Bei uns wird es nicht langweilig, denn es gibt jederzeit etwas zu tun und immer wieder Neues zu entdecken. Weil ich noch am Anfang meiner Ausbildungszeit bin, habe ich noch viel zu sehen und zu verstehen, ich freue mich auf das, was mir noch bevor steht.

Esra Contur
Sep07

Kick- Off Workshop mit Auszubildenden und Ausbildern

Categories // Allgemein

Um die Auszubildenden und ihre Ausbilder in Bezug auf ihre bevorstehenden Karrieren und auch persönlich zu bereichern, fand zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres ein Workshop unter dem Motto „ Ich mach mein Ding!- Langfristig erfolgreich bei Rösch und Rökona“ statt. Ein Tag des gemeinsamen Forschens und Entdeckens rund um die eigene Persönlichkeit.
Für die Teilnehmer bestand so die Möglichkeit, herauszufinden welche wesentliche Rollen Achtsamkeit und bewusste Kommunikation in der Teamarbeit spielen. Des Weiteren lernte man sich selbst und die Kollegen besser kennen und einschätzen.
Durch diesen Tag wurden wir von Astrid Hellwig begleitet. Eine Frau, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen den Blick fürs wesentliche zu vermitteln und vor allem: zu erkennen was wir nicht, oder in Zukunft anders machen möchten.
Durch verschiedene Teamaktivitäten und das Entwickeln von (Konflikt)- Lösungsmodellen, sowie einem Abgleich von Selbst- und- Fremdeinschätzung wurde uns die Fähigkeit, persönliche und wichtige Entscheidungen treffen zu können, erleichtert.
Für mich persönlich ein absolut wertvoller Tag mit bereichernden Informationen rund um das Thema Persönlichkeit.

Laura Steinhilber
Aug22

Einblick in das Thema meiner Bachelorarbeit

Categories // Allgemein

Ich absolvierte ein Praktikum in der Personalabteilung der Gerhard Rösch GmbH und habe einen tollen Einblick in die Personalarbeit bekommen. Zuvor habe ich meine Bachelorthesis fertiggestellt und freue mich einen Einblick in diese geben zu dürfen. Das Thema ist sehr aktuell und interessant.

Ständige Erreichbarkeit – Auswirkungen und Lösungsansätze

In diesem Beitrag möchte ich gerne in Kürze die Erkenntnis aus meiner Bachelorarbeit vorstellen. Zum Abschluss meines Wirtschaftspsychologiestudiums habe ich mich mit dem Thema der ständigen Erreichbarkeit befasst. Dieses Thema wird in den Medien immer wieder aufgegriffen und es entsteht der Eindruck, dass es einen dringenden Handlungsbedarf im Umgang mit ständiger Erreichbarkeit gibt. Wie sieht dies in der Arbeitswirklichkeit aus?
Ich untersuchte die Fragen, wie verbreitet ständige Erreichbarkeit ist, welche positiven und negativen Auswirkungen sie mit sich bringt und wie seitens der Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit ständiger Erreichbarkeit umgegangen werden kann.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Erreichbarkeit für Arbeitsbelange außerhalb der regulären Arbeitszeit einen Großteil der Beschäftigten betrifft. Es wurde jedoch deutlich, dass eine Erreichbarkeit rund um die Uhr die Ausnahme darstellt und der Großteil nur zu gewissen Zeiten in der Freizeit erreichbar ist, z. B. nach Feierabend, aber nicht am Wochenende und im Urlaub. Doch werden die Beschäftigten tatsächlich beruflich kontaktiert oder selbst aktiv, indem sie Arbeitsaufgaben erledigen, so dass es eine zusätzliche Beanspruchung darstellt? Es stellte sich heraus, dass der tatsächliche Kontakt durch Anrufe von Kollegen oder Kunden und der Arbeitseinsatz, z. B. die Bearbeitung von E-Mails, geringer ausfallen als die Verfügbarkeit der Beschäftigten an sich.
Hinsichtlich der Auswirkungen sind Vorteile zu erkennen, wie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ein schnellerer Informationszugang. Die Entgrenzung des Arbeits- und Privatlebens kann ebenfalls zu Nachteilen führen, wie unterbrochene und gekürzte Erholungsphasen, physische und psychische Beschwerden und Konflikte mit Freunden und Familie. Zusammengefasst überwiegen die negativen die positiven Auswirkungen.
Um möglichen negativen Auswirkungen vorbeugend zu begegnen, wurden im Rahmen von Empfehlungen für Arbeitnehmer u. a. die Eigenverantwortung und die Sicherstellung von Ausgleichsmöglichkeiten betont. Bei den Unternehmen wurden die Sensibilisierung für das Thema in der Unternehmenskultur und die Realisierung durch Leitlinien, Maßnahmen und die Kommunikation im Unternehmen hervorgehoben.
Teil meiner Arbeit war die Untersuchung der ständigen Erreichbarkeit in der Schifffahrtsbranche. Bei Interviews mit Beschäftigten stellte sich heraus, dass sie die Notwendigkeit ihrer ständigen Erreichbarkeit erkennen, sich aber grundsätzlich mehr Wertschätzung vom Vorgesetzten für ihren Arbeitseinsatz in der Freizeit wünschen. Gezeigte Wertschätzung und Unterstützung kann die Mitarbeiter motivieren und dazu führen, dass mit der ständigen Erreichbarkeit positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden, die Arbeitsgestaltung und die Arbeitseinstellung einhergehen. Darunter fallen beispielsweise eine höhere Identifikation mit der Arbeit und eine höhere Arbeitszufriedenheit.
Abschließend lässt sich festhalten, dass Arbeitnehmer, die von einer stark ausgeprägten Erreichbarkeit betroffen sind, Unterstützung vom Arbeitgeber bedürfen, um den möglichen negativen Auswirkungen der erweiterten Erreichbarkeit entgegenzuwirken. Imke Basse
Aug22

Praxissemester in der Personalabteilung

Categories // Praxissemester

Im Rahmen meines BWL-Studiums absolvierte ich mein Praxissemester bei der Gerhard Rösch GmbH in der Personalabteilung.
Gleich zu Beginn meines Praktikums wurde ich in die vielfältigen Aufgaben des Arbeitsalltags integriert und durfte auch selbständig Projekte in Angriff nehmen. So habe ich bei der Personalbeschaffung mitgewirkt, indem ich eine Ausbildungsmesse organisierte und Stellenausschreibungen auf unterschiedlichen Plattformen veröffentlichte. Nach dem Eintreffen von Bewerbungen wurden geeignete Kandidaten ausgewählt und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, an mehreren Vorstellungsgesprächen für die Azubistellen teilzunehmen. Stand nach einem erfolgreichen Gespräch eine Neueinstellung an, durfte ich bei der Vorbereitung des Vertrages mitwirken.
Eine weitere Aufgabe bestand darin, das Gesundheitsmanagement im Unternehmen zu unterstützen. So organisierte ich verschiedene Gesundheitstage und führte gemeinsam mit den Kollegen/Innen aus der Produktion ein Rückentraining zusammen mit einem ausgebildeten Sportwissenschaftler durch. Ein tolles, neues Projekt ist auch "MoveGuide", welches dieses Jahr neu Angriff genommen wird. Hier sind die Azubis dazu aufgerufen, selbständig eine Gesundheitsmaßnahme im Unternehmen zu planen und durchzuführen.
Ich bedanke mich für ein sehr lehrreiches Praxissemester bei der Gerhard Rösch GmbH.

Sina Pflumm
Jun01

Dreiwöchiger Aufenthalt mit Sprachkurs und Praktikum in Portsmouth, England

Categories // Industriekaufleute

Zum zweiten Mal ermöglicht die Erasmus-Stiftung Schülern der Wilhelm-Schickard-Schule mit verschiedenen Ausbildungsberufen einen dreiwöchigen Aufenthalt in England mit Sprachkurs und Praktikum. In diesem Jahr können werden nun auch einige meiner Klassenkameraden und ich an dem Programm teilnehmen. Dabei möchte ich mich schon einmal ganz herzlich bei meinem Betrieb bedanken, ohne dessen Genehmigung diese Reise für mich nicht stattfinden könnte. Am kommenden Sonntag wird es dann so weit sein! Wir werden nach England fliegen und in Portsmouth erst einmal eine Woche lang die Sprachschule besuchen, um uns auf unser bevorstehendes Praktikum vorzubereiten. Hierbei werde ich als Customer Service Assistent in einer Tanz- und Schauspielschule tatkräftig meine Kollegen unterstützen und bestimmt auch in den einen oder anderen Kurs hereinschnuppern. Während des gesamten Aufenthalts wohnen alle Teilnehmer – natürlich getrennt voneinander – bei verschiedenen Gastfamilien, damit sich ja keiner vor dem Englisch-Sprechen zu drücken wagt! Von dem Aufenthalt erhoffe ich mir natürlich meine Sprachkenntnisse zu erweitern und auch hoffentlich gute Erfahrungen in einem ganz anderen und mir unbekanntem Arbeitsumfeld zu sammeln. Ob meine und auch die Erwartungen meiner Kameraden erfüllt werden, können Sie gerne auf unserem Blog verfolgen, bei dem wir immer wieder über unsere Aktivitäten berichten werden. Reinschauen lohnt sich!
http://www.offexploring.com/wss-work-experience-programme/blog
Miriam Hess
Mär06

Übernahme bereits ein Jahr vor Ende des Studiums

Categories // Duale Studiengänge

Wie schwer es ist einen festen Arbeitsplatz nach dem Studium zu erhalten, zeigt folgende Statistik des Deutschen Bundesamts:
Etwa 400.000 junge Menschen erlangen laut Statistischem Bundesamt jedes Jahr in Deutschland ihren Hochschulabschluss. Doch nicht allen gelingt unmittelbar im Anschluss an das Studium der Jobeinstieg. Laut Statistik der Arbeitsagentur brauchen 20 Prozent der Absolventen sechs Monate bis sie einen Job finden. 15 Prozent brauchen zwölf Monate und 12 Prozent der Absolventen benötigen sogar länger als ein Jahr, bis es mit der ersten Stelle klappt.
Umso glücklicher bin ich, dass mir bereits 1 Jahr vor Ende meines Dualen Studiums ein anspruchsvoller Arbeitsplatz als Supply Chain Manager angeboten wurde, der meinen Vorstellungen entspricht und in dessen Arbeitsumfeld ich mich beruflich und persönlich weiterentwickeln kann.
Flache Hierarchien, der tägliche Austausch mit Führungskräften, die transparenten Unternehmensziele und die strategische Ausrichtung der Unternehmenspolitik zeichnen für mich einen hervorragenden Arbeitgeber aus. Doch auch die Entwicklung von Nachwuchskräften wird hier im Unternehmen groß geschrieben. Neben zahlreichen internen Angeboten, steht das Unternehmen externen Schulungen bei Bedarf immer offen gegenüber und fördert die Weiterbildung ihrer Auszubildenden/Studenten. Ich z.B. durfte während meines Studiums an einem Seminar der Insights Gruppe teilnehmen und habe somit die Fähigkeiten eines Akkreditierten Insights Trainer erworben die mir nun tagtäglich helfen, mit Anderen zu kommunizieren und mich auf Personen und deren Bedürfnisse besser einzustellen. Ebenso wurde es mir ermöglicht einen Schein als interner Auditor und Qualitätsmanagement Beauftragter zu absolvieren um so mein Profil im Hinblick auf die Verantwortung eines SCM zu stärken. Zusammenfassend war das Studium bei der Firma Rösch/Rökona die richtige Entscheidung für mein berufliches und privates Leben und ich bin glücklich und dankbar weiter ein Teil dieser Firma sein zu dürfen.
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Benjamin Jagelki – Dualer Studiengang – BWL/Industrie
Feb26

Werkstudentin bei rökona im Bereich PTL-Physikalisch Technisches Labor

Categories // Werkstudenten

Bereits seit Beginn meines Studiums Textiltechnologie/Textilmanagement an der Hochschule Reutlingen faszinieren mich besonders technische Textilien und Innovationen in diesem Bereich.
Nachdem ich in meiner Bachelorthesis bei der rökona Textilwerk GmbH & Co. KG ein spannendes Projekt im Bereich Rollo- und Glasdachbeschattungsartikel bearbeiten durfte, bekam ich die Möglichkeit, begleitend zu meinem Masterstudium eine Werkstudentenstelle im Physikalisch Technischen Labor anzutreten.
Dort konnte ich die im Studium gelernten textilen Prüftechniken praktisch anwenden und weitere Verfahren kennenlernen. Neben diversen Prüfungen zur Freigabe der produzierten Ware waren meine Aufgaben das systemseitige Einpflegen der Prüfwerte sowie die Erstellung von Prüfzeugnissen für die Kunden. Nebenbei durfte ich immer wieder kleine anstehende Projekte selbstständig bearbeiten, wie z.B. die Ergänzung der bestehenden Prüfpläne im ERP-System oder der Vergleich verschiedener Prüfmethoden. Des Weiteren habe ich hauptverantwortlich das größere Projekt „Dokumentation der Garnprüfungen im ERP-System“ in Zusammenarbeit mit PTL und Einkauf bearbeitet und dabei u.a. die systemseitige Datenpflege durchgeführt, sowie Systemoptimierungen angestoßen.
Zusätzlich bekam ich Einblicke in die Prüfmittelüberwachung und die Messsystemanalyse (MSA), welche in der Automobilindustrie wichtige Werkzeuge zur Qualitätssicherung darstellen. Insgesamt hat mir die abwechslungsreiche Arbeit im Physikalisch Technischen Labor sehr gut gefallen, was nicht zuletzt an den netten und hilfsbereiten Kollegen lag. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!
Judith Freudigmann
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